Freihandel

EU und Australien stehen vor historischem Abkommen

Das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Australien steht vor dem Abschluss. Experten sehen seinen größten Sprengstoff jedoch nicht im Handel, sondern in einer möglichen neuen Bewegungsfreiheit zwischen den Kontinenten.

Australischer Handelsminister Don Farrell und EU-Handelskommissar Maros Sefcovic bei bilateralem Treffen 2023

Der australische Handelsminister Don Farrell und der für Handel zuständige EU-Kommissar Maros Sefcovic bei einem Treffen im vorigen Jahr Foto: EU-Kommission/Audiovisueller Dienst/Europäische Union, 2025

Australiens Premierminister Anthony Albanese und EU-Präsidentin Ursula von der Leyen stehen vor einem historischen Moment: Erstmals seit 2023, als die Verhandlungen spektakulär zusammenbrachen, zeichnet sich ein Durchbruch beim Freihandelsabkommen zwischen Australien und der Europäischen Union ab.

In der vergangenen Woche reiste Australiens Handelsminister Don Farrell nach Brüssel, wo er mit EU-Handelskommissar Maros Sefcovic und Agrarkommissar Christophe Hansen über die letzten offenen Punkte verhandelte. In einer gemeinsamen Erklärung bezeichneten beide Seiten die Gespräche als „konstruktiv und positiv“. Lediglich einige kleinere, noch ungeklärte Fragen – mutmaßlich im Zusammenhang mit Rotfleischexporten – stünden einer Unterzeichnung derzeit noch im Weg.

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