Wahlen haben in der Demokratie eine entscheidende Bedeutung, aber auch zwischen den Wahlen müssen die Bürger vor staatlicher Willkür geschützt und ihre bürgerlichen Rechte gewährleistet werden. Auch dann darf die Demokratie nicht zur reinen Fassade verkommen.
Wenn der US-Finanzminister die größten Banken des Landes vor den Cyberfähigkeiten neuer KI-Modelle warnt, sollte auch Luxemburg genau hinhören. Die rasante Entwicklung zeigt, wie schwer es für die Politik wird, mit der Regulierung Schritt zu halten.
RTL und Luxemburgs größte Produktionsfirma Samsa suchen einen neuen Johnny Chicago. Der Antiheld der 80er war ein weißes Arbeiterkind mit großen Träumen. Damit er heute noch etwas über dieses Land erzählt, darf er nicht mehr Jacques Guddebuer heißen.
Was vor zwei Wochen in Bartringen im Kleinen funktioniert hat, könnte 2029 in der Coque im ganz großen Rahmen wiederholt werden. Die U16-Europameisterschaft der Mädchen war nicht nur sportlich ein Erfolg, sondern auch ein überzeugender Test für eine mögliche Bewerbung Luxemburgs um die Austragung einer Vorrundengruppe der Frauen-EM.
CSV-Premier Luc Frieden war in den Alpen wandern, DP-Vizepremier Xavier Bettel besuchte Freunde im Süden Frankreichs. Weltweit wächst das Tourismusgeschäft und liefert einen nicht unerheblichen Beitrag zum Klimawandel. Damit die Menschen auf das Flugzeug oder das Auto verzichten, brauchen sie Alternativen.
Schon in den 70er-Jahren warnten Wissenschaftler vor den Folgen eines sich verändernden Weltklimas. Geändert hat das an unserem Verhalten erstaunlich wenig.
Luxemburg könnte den Weg zur Klimaneutralität weisen. Die Regierung scheint aber kein Interesse daran zu haben und agiert unverantwortlich, trotz einer alarmierenden Situation.
Chris Schleimer
NEWSLETTER
Der Tageblatt „Espresso“
Alle wichtigen Nachrichten und die interessantesten Ereignisse aus Luxemburg jeden Morgen direkt in Ihr E-Mail-Postfach. Mit Empfehlung der Redaktion.
Vielen Dank!
Ihr Newsletter Abonnement wurde erfolgreich angelegt.
Vielen Dank! Wir haben Ihnen eine Mail geschickt.
Bitte bestätigen Sie durch einen Klick auf den Link in der E-Mail Ihre E-Mail-Adresse, um die Registrierung zum Newsletter abzuschließen. Prüfen Sie ggf. auch Ihren Spam-Ordner.
Trotz des großen Vorsprungs der AfD in den Umfragen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ist noch nichts verloren. Nur müssen die anderen Parteien alles in die Waagschale werfen und langfristig attraktive Konzepte präsentieren.
Eine autonome KI-Drohne tötet in der Ukraine drei Menschen. Reaktionen auf den Vorfall bleiben vorerst aus. Wie viel Entscheidungsmacht wird dem Menschen vorenthalten, wenn es um Leben und Tod geht?
Teure Weltraumprogramme sind kein Luxus und keine Geldverschwendung. Gerade in düsteren Zeiten braucht die Menschheit eine Projektionsfläche für ihre kühnsten Träume.
Vertrocknete Felder und ausbleibende Erträge zeigen, dass der Klimawandel längst in der Luxemburger Landwirtschaft angekommen ist. Wer regionale Produktion und Versorgungssicherheit erhalten will, muss jetzt die Voraussetzungen für eine Landwirtschaft unter neuen klimatischen Bedingungen schaffen.
Im Katastrophensommer aus Hitze, Dürre und Waldbränden halten sich einige europäische Regierungen verdächtig zurück. Ihre „pragmatische“ Klima- und Umweltpolitik droht zu scheitern – ein Rohrkrepierer. Das Prinzip Verantwortung hat längst nicht ausgedient.
Der Wettbewerb der Standorte wird immer vor allem in wirtschaftlichen Zahlen beschrieben. Steuersätze, Gehälter, Wachstum, Produktivität, Gewinnmargen. Doch ein Standort besteht nicht nur aus Bilanzen. Er besteht auch aus Straßen, Wohnungen, Zügen, Schulen und dem Gefühl, sich sicher bewegen zu können. Genau dort verwandeln sich frühere Stärken Luxemburgs zunehmend in Schwächen.
Bodenständig, sympathisch und immer dankbar: Ruben Querinjean ist längst mehr als nur ein erfolgreicher Leichtathlet. Mit seiner Art und seinen Leistungen ist der 24-Jährige zu einem echten Aushängeschild des Luxemburger Sports geworden.
Die gescheiterten Verhandlungen zwischen AMMD und CNS über eine neue Konvention heben den Sozialkonflikt im Gesundheitssektor auf eine neue Stufe. An der Lösung dieses Konflikts müssen sich alle betroffenen Akteure beteiligen.
Künstliche Intelligenz birgt nicht nur Risiken für die Einhaltung der Menschenrechte. Sie droht die menschliche Arbeit – als zentrales Element unseres wirtschaftlichen Systems – oder gar den Menschen überflüssig zu machen.
Ernteausfälle, weniger Besucher, steigende Kosten: Der Sommer zeigt auch in Luxemburg, dass die Klimakrise längst eine wirtschaftliche Rechnung schreibt. Klimaschutz kostet Geld – Nichtstun mehr.
Frauenkörper sollten im Jahr 2026 nicht mehr Gegenstand einer öffentlichen Diskussion sein. Aber was, wenn dieser Körper Vorbild für Millionen ist – und ein Problem hat?
Bei falsch getrenntem Biomüll bleibt in Schifflingen die Tonne stehen. Bei Minett-Kompost konnte ein bekanntes Abwasserproblem dagegen jahrelang weiterlaufen. Das beschädigt die Glaubwürdigkeit der Umweltpolitik.
Der Grabraub von Bettemburg war kein Akt der Gotteslästerung, sondern kalte Berechnung. Denn die Energiewende treibt den Kupferpreis in Rekordhöhen und Friedhöfe sind unbewachte Lagerstätten.
Eine demografische Analyse der „Cellule scientifique“ des Parlaments zeigt soziale Ungleichheiten bei der Langlebigkeit auf. „Déi Lénk“ zieht daraus politische Schlüsse zur Rentenreform. Doch die Resultate der Analyse alleine auf die Renten zu beziehen, ist etwas zu kurz gegriffen.
Wieder einmal wurde in der EU ein Vorkommnis mit irregulären Migranten zur Stimmungsmache missbraucht, anstatt den Fakten entsprechend zu handeln, meint Guy Kemp im Leitartikel.
Die große Neugestaltung der Alzettestraße liegt auf Eis. Doch unter dem ausgebesserten Belag warten weiterhin alte Leitungen und ungelöste Umweltprobleme.
Wer militärisches Material statt der Dinge, die man schützen will, auf seine Banknoten druckt, hat schon verloren, wofür man eigentlich zu kämpfen bereit ist.
Die Gaspreise in Luxemburg haben sich innerhalb von fünf Jahren verdoppelt. Das Zögern beim Umstieg auf klimafreundliche Heizsysteme kann teuer werden und wird immer mehr zu einer sozialen Frage.
Am besten kennen die Personen einen Stadtteil, die dort leben. Ihre Expertise sollten Gemeindeverantwortliche nutzen und ihnen echte Mitsprache ermöglichen.