Die Fußballnationalmannschaft weiß die Massen zu begeistern, die Zuschauerzahlen in den nationalen Meisterschaften zeigen dagegen seit Jahren nach unten. Doch es besteht Hoffnung.
Seit Covid-19 ist Paulette Lenerts Beliebtheit ungebrochen. In der Opposition fühlt sich die frühere Gesundheitsministerin nicht wohl. Jetzt will die letzte LSAP-Spitzenkandidatin vom Parlament in den Staatsrat wechseln.
Keine Verbesserung der Lebensrealitäten, sondern politische Inszenierung: Die Politik von CSV und DP riskiert, den Glauben an die Demokratie zu erschüttern.
Eine Insolvenz, ein vermisster Direktor, 600 Schüler ohne Unterricht. Und doch gibt es für die Cavem ein Happy End. Unser Autor findet, dass wir daraus mehr mitnehmen können als nur eine schöne Geschichte.
Das Europaparlament hat mit den Stimmen der EVP-Fraktion und der extremen Rechten die neue Rückführungsverordnung beschlossen – ein frontaler Angriff auf das Asylrecht. Die beiden CSV-Europaabgeordneten Kemp und Wiseler-Lima stimmten dagegen. Innenminister Gloden kann sich ein Beispiel an ihnen nehmen.
Luc Frieden hat ein Lieblingsmedium in Luxemburg. Der Premier und Medienminister gibt das öffentlich auf großer Bühne bekannt. Genau wie das, was er an „gewissen anderen Medien“ des Landes nicht gut findet. Frieden begibt sich damit in eine gefährliche Nähe zu Populisten.
Armand Back
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Die SPD braucht nach den Niederlagen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz dringend neues Personal. Doch diejenigen, die die Sozialdemokratie in die Zukunft führen könnten, setzen auf ihre eigene politische Zukunft. Ein Dilemma.
Luxemburg gerät unter Druck. US-Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof zeigen, wie verwundbar der Finanzplatz ist. Und wie schwer sich die Politk damit tut, ehrliche Worte zu finden.
Luxemburgs Wohnungsmarkt hat die letzte Krise noch nicht verdaut – da kündigt sich durch explodierende Ölpreise möglicherweise bereits die nächste an. Dabei gäbe es eine einfache Antwort, die zudem noch viele andere Probleme des Landes lösen könnte, schreibt Christian Muller in seinem Editorial: endlich die notwendigen Wohnungen bauen.
Luc Friedens CSV-DP-Regierung hat versprochen, mit Steuererleichterungen das Wachstum anzukurbeln und mit dem Geld, das dabei abfällt, den Wohlfahrtsstaat zu bezahlen. Spätestens seit im Nahen Osten Krieg herrscht, droht dieser Plan vollends zu scheitern.
Kaum eine internationale Großveranstaltung kommt derzeit ohne Boykottaufrufe aus. Dabei fällt es zunehmend schwer, Staaten zu verteidigen. Die Lösung? Schluss mit Wettbewerben der Nationen.
Nach dem Tod des großen Philosophen und Soziologen, Demokraten und Europäers gilt: Wir brauchen demokratische Vordenker wie Jürgen Habermas – vor allem in Zeiten der vielen Krisen und Bedrohungen für unser Gesellschaftsmodell.
Die KI-Revolution lässt sich nicht mit der industriellen Revolution vergleichen. Sie ersetzt nicht Muskeln durch Maschinen, sondern das menschliche Denken.
Amnesty International verleiht den einzigen Preis für Journalismus, den es in Luxemburg gibt. Das spricht für das Engagement von Amnesty. Wirft aber auch die Frage auf, warum das sonst niemand tut. Es gäbe nämlich gleich eine ganze Reihe guter Gründe dafür.
Luxemburg braucht eine Gewerbeaufsicht für den öffentlichen Dienst. Hohe Gehälter entschädigen niemanden für ein toxisches Arbeitsklima. Und unter dysfunktionalen Behörden leiden die Bürger.
Mit dem Krieg im Iran hat der Ölpreis erstmals seit 2022 die 100-Dollar-Marke übersprungen. Für Europa – und für Luxemburg – ist es eine schmerzhafte Erinnerung: Die Abhängigkeit von Öl und Gas ist nicht überwunden. Sie war nur kurz aus den Schlagzeilen verschwunden.
CSV-Premier Luc Frieden will diese Woche mit den Sozialpartnern an einem „‘KI-Dësch‘ en format trilatéral“ über die Folgen der Künstlichen Intelligenz reden. Dabei sind eigentlich alle Voraussetzungen erfüllt, um das „Comité de coordination tripartite“ einzuberufen.
Am Sonntag gehen Feminist*innen bei der „Marche féministe“ für das Recht auf Gesundheit auf die Straße. Zahlen und Berichte zeigen, warum das Thema weit darüber hinaus relevant ist.
Luxemburger meckern über die Rückholaktion der Regierung aus den Emiraten – und die Menschen, die dort Urlaub machen. Unser Autor hält das für provinzielle Besserwisserei.
Am Freitag beginnen die Paralympischen Winterspiele. Anstatt jedoch über die Athleten zu reden, steht vielmehr die Entscheidung im Fokus, dass russische und belarussische Sportler wieder unter ihrer Flagge antreten dürfen. Damit hat sich das IPC keinen Gefallen getan.
Um sich im „Zeitalter des neuen Imperialismus“ zu behaupten, muss die Europäische Union Allianzen mit außereuropäischen Demokratien eingehen. Das EU-Mercosur-Abkommen stellt eine große Chance dar.
In Anbetracht des Krieges im Iran und im Nahen Osten muss sich Europa jetzt geeint hinter das internationale Recht stellen – sonst werden beide in der neuen Weltordnung bedeutungslos.
Donald Trump handelt unberechenbar, völkerrechtswidrig und eigennützig. Seine Militärschläge machen die Welt nicht sicherer, sondern instabiler. Das gilt auch für den Krieg im Iran.
Europas Grüne haben Wähler verloren. Das liegt daran, dass sie Klimaschutz als abstrakte Weltrettung verkaufen statt als bessere Lebensqualität für alle. Dabei zeigt Luxemburg, dass es auch anders geht.
Queere Personen, die in der Öffentlichkeit stehen, können zu Vorbildern werden. Doch sie setzen sich auch dem Hass aus, der LGBTQIA+-Personen immer heftiger entgegenschlägt.
Die Europäer sollten ihre überlegene Wirtschaftskraft nutzen, um die Ukraine derart militärisch zu unterstützen, dass Russland den Krieg nicht gewinnen kann, meint Guy Kemp im Leitartikel.