EU/Indien

Ein Abkommen, das weit über den Freihandel hinausgeht

Die EU und Indien rücken enger zusammen. Vor dem Hintergrund wachsender Spannungen mit den USA und China müsse Europa seine „strategische Unabhängigkeit“ stärken, erklärte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei einem Besuch zum 77. Tag der Republik in Neu-Delhi.

Narendra Modi, Ursula von der Leyen und Antonio Costa freuen sich im Hyderabad House New Delhi über Freihandelsabkommen Indien-EU

Indiens Premierminister Narendra Modi (M.), die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (r.) und der EU-Ratspräsident Antonio Costa zeigen sich hocherfreut im Hyderabad House in Neu-Delhi über das vereinbarte Freihandelsabkommen Foto: Sajjad Hussain/AFP

Dazu soll ein neues Freihandelsabkommen beitragen, das von der Leyen als „Mutter aller Deals“ bezeichnete. Geplant ist auch eine engere Zusammenarbeit bei Sicherheit und Verteidigung. Eine „strategische Agenda“ sieht unter anderem gemeinsame Rüstungsprojekte vor.

Von der Leyen und der indische Premierminister Narendra Modi haben in Neu-Delhi mehrere Dokumente unterzeichnet, die die Annäherung besiegeln sollen. „Europa und Indien schreiben heute Geschichte“, sagte von der Leyen. Die Kooperation werde „große Chancen“ eröffnen, so Modi.

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