Laut Studie

Mindestlohn in vielen EU-Staaten deutlich gestiegen

Die Mindestlöhne sind in vielen Ländern der Europäischen Union zuletzt deutlich gestiegen.

Grafik zeigt steigende Mindestlöhne in EU-Ländern, die oft nur zum Überleben reichen, wirtschaftliche Herausforderungen verdeutlicht

Die Mindestlöhne sind zwar in vielen EU-Ländern gestiegen, sie reichen aber oft nur zum Überleben Foto: Vincent Lescaut

Wie das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung in Deutschland am Donnerstag mitteilte, entwickelten sich die Zuwächse „europaweit kräftig“. Im Mittel stiegen die Mindestlöhne in der EU demnach nominal, also nicht preisbereinigt, um 5,6 Prozent – nach Abzug der Inflation bleibt ein reales Lohnplus von 2,9 Prozent.

Laut WSI hoben 20 der 22 EU-Länder mit einem gesetzlichen Mindestlohn diesen zum Jahresbeginn 2026 oder, wie im Fall von Griechenland und Luxemburg, bereits im Verlauf des Jahres 2025 an. In Deutschland sei der Mindestlohn durch die Erhöhung auf 13,90 Euro zum 1. Januar nominal um 8,4 Prozent gestiegen – „und damit stärker als in den meisten anderen europäischen Ländern“.

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