Zugbegleiter in Deutschland getötet

Mutmaßlicher Angreifer lebte in „Co-Living“-Haus in Leudelingen

Ein 26-Jähriger sitzt in Deutschland in Untersuchungshaft, weil er einen Zugbegleiter tödlich verletzt haben soll. Der Mann lebte vor seiner Verhaftung in Luxemburg.

Kerzen und Blumen am Bahnhof Landstuhl als Gedenkstätte für getöteten Bahnmitarbeiter Serkan Çalar

Kerzen und Blumen erinnern auf dem Bahnsteig am Bahnhof in Landstuhl an den getöteten Bahnmitarbeiter Serkan Çalar Foto: Boris Roessler/dpa

Ioanni V., der 26-jährige Grieche, der in der vergangenen Woche in einem deutschen Regionalexpress bei Landstuhl (Kreis Kaiserslautern) einen Zugbegleiter so schwer verletzt hat, dass dieser später starb, wohnte in Luxemburg – genauer gesagt in Leudelingen, wie Bürgermeister Lou Linster (DP) am Freitag auf Tageblatt-Nachfrage bestätigte.

Der Fall löste in ganz Deutschland großes Entsetzen aus. Zugbegleiter Serkan Çalar wurde während einer Kontrolle von einem Fahrgast angegriffen, der kein Ticket hatte und daher des Zuges verwiesen werden sollte. Dabei erlitt der 36-jährige Vater von zwei Kindern so schwere Kopfverletzungen, dass er im Krankenhaus starb. Der mutmaßliche Angreifer sitzt in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft Zweibrücken ermittelt wegen Totschlags gegen ihn.

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