Großbritannien

Nach monatelanger Beschwichtigungspolitik: Premier Starmer zeigt Härte gegen US-Präsident Trump

Mit Steve Witherden möchte man nicht aneinandergeraten. An diesem Mittwochmittag sieht der bullige Labour-Hinterbänkler so aus, als wolle er es demnächst persönlich mit dem „Verbrecher im Weißen Haus“ aufnehmen.

Keir Starmer, britischer Premierminister, bei Rede zu neuen transatlantischen politischen Herausforderungen

Der britische Premierminister Keir Starmer wird sich ebenfalls auf die neuen transatlantischen Realitäten einstellen müssen Foto: Jordan Pettitt/Pool/AFP

Mit dessen Unverschämtheiten in Bezug auf Grönland müsse endlich Schluss sein, brüllt der Waliser im Unterhaus und legt seinem Premierminister Konfrontation nahe: „Er sollte sich den Europäern anschließen und seinerseits Vergeltungszölle androhen.“

Seit Monaten drängen Partei-Linke wie Witherden Keir Starmer zu größerer Härte gegenüber Washington, von der linken Opposition ganz zu schweigen. Der grüne Parteichef Zack Polanski hat gerade in einem Guardian-Podcast die US-Stützpunkte auf der Insel infrage gestellt und will mit Russland über den Abbau von Atomwaffen reden. Edward Davey von den Liberaldemokraten nennt US-Präsident Donald Trump einen „Gangsterboss“ und mahnt zu stärkerem Auftreten. Hinter vorgehaltener Hand rollen auch Starmer-treue Sozialdemokraten mit den Augen.

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