Großbritannien

Neue Epstein-Akten bringen Ex-Prinzen Andrew zunehmend in Bedrängnis

Neue Horror-Enthüllungen über den einstigen Prinzen Andrew, neue Peinlichkeiten für die britische Monarchie: Die jüngsten Epstein-Files sorgen auf der Insel für Aufregung. Fragen und Antworten zum Thema.

Andrew Mountbatten-Windsor unter Druck durch britischen Premierminister wegen Epstein-Affäre, politische Krise Großbritannien

Andrew Mountbatten-Windsor wird vom britischen Premierminister in der Affäre Epstein unter Druck gesetzt Foto: Jordan Pettitt/Pool/AFP

Wie belasten die jetzt veröffentlichten Dokumente den jüngeren Bruder von König Charles III.? Offenbar hielt der damalige Prinz und Handelsbeauftragte der britischen Regierung länger Kontakt mit dem verurteilten Sexualverbrecher Jeffrey Epstein als bisher behauptet. Wenige Wochen nach dem angeblich „letzten Zusammentreffen“ im New Yorker Central Park 2010 machte Andrew den Finanzjongleur auf „günstige Geschäftsgelegenheiten“ in Afghanistan aufmerksam. Im darauffolgenden Jahr gab es einen E-Mail-Austausch der beiden Freunde über Virginia Giuffre.

Die junge Frau hatte damals schwere Vorwürfe gegen Epstein und Prinz Andrew erhoben. Mithilfe der gemeinsamen Freundin Ghislaine Maxwell habe der vermögende Geschäftsmann Epstein Dutzende blutjunger, teils minderjähriger Frauen zu sexuellen Dienstleistungen abgerichtet. Giuffre selbst sei 17-jährig 2001 nach London geflogen worden und habe mit dem damals 41-jährigen Prinzen Geschlechtsverkehr gehabt. Andrew hat dies stets bestritten, schloss aber 2022 mit der mittlerweile verstorbenen Klägerin einen Vergleich und zahlte dem Vernehmen nach zwölf Millionen Dollar. Epstein starb 2019 in New Yorker Untersuchungshaft, Maxwell verbüßt eine langjährige Gefängnisstrafe wegen Sexualdelikten.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Ausschreitungen nach Mord in Südengland

Der Tod eines weißen Studenten wühlt das Land auf

US-Präsidentschaftswahl 2028

Trump für Duo-Kandidatur von Vance und Rubio