Ungarn

Tisza-Chef Peter Magyar benötigt als Regierungschef rasche Erfolge

Nach dem Erdrutschsieg seiner Tisza-Partei dürften Ungarns künftigen Premier Peter Magyar außer der miesen Wirtschaftslage vor allem die hohen Erwartungen zu schaffen machen. Erste Absatzbewegungen gibt es hingegen bei den Wahlverlierern der Fidesz-Partei von Noch-Premier Viktor Orban.

Peter Magyar spricht mit dem ungarischen Präsidenten, um schnell den Regierungsauftrag zu erhalten.

Peter Magyar will so schnell wie möglich vom ungarischen Präsidenten den Regierungsauftrag erhalten Foto: Attila Kisbenedek/AFP

Verlierer haben selten Grund zum Feiern. „Schluchzende Menschen, leere Bierstände“, vermeldeten in Ungarns langer Wahlnacht die lokalen Reporter des Portals des HVG-Magazins von der tristen Wahlparty der Fidesz-Partei in der Balna-Halle am Budapester Donauufer.

Unerwartet früh und kurz räumte Noch-Premier Viktor Orban unter dem Beifall seiner betreten dreinblickenden Mitstreiter bereits kurz vor halb zehn Uhr seine „schmerzhafte, aber klare“ Niederlage ein und kündigte den Wechsel in die Opposition an: „Wir geben niemals auf.“

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