EU-Kommissionspräsidentin in Australien

Von der Leyen feiert „Social-Media-Bann“ als Vorbild für Europa

Australien hat Social Media für Unter-16-Jährige verboten – und erntet Lob aus Brüssel. Für Europa wird das umstrittene Gesetz zum Testfall: Was funktioniert, was nicht?

Ursula von der Leyen wird in Canberra vom australischen Premierminister Anthony Albanese begrüßt, EU-Australien Treffen

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen wird in Canberra vom australischen Premierminister Anthony Albanese empfangen Foto: AFP

Es war ein historischer Tag für die Beziehungen zwischen der EU und Australien: Während am Dienstag in Canberra die Tinte unter dem neuen Freihandelsabkommen trocknete, rückte ein anderes Thema in den Mittelpunkt – das australische Social-Media-Verbot für Unter-16-Jährige. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sparte bei ihrem Besuch nicht mit Lob – und deutete an, dass Europa dem Beispiel folgen könnte.

„Ihr Social-Media-Verbot war eine von der Gemeinschaft getragene Initiative, parteiübergreifend und bereits in Kraft. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg“, sagte von der Leyen am Dienstag in ihrer Rede vor dem australischen Parlament. Die EU beobachte diese „weltweit führende Reform“ sehr genau: „Mehrere unserer EU-Mitgliedstaaten beabsichtigen, diesem Beispiel zu folgen.“

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