Debatte in Großbritannien

Warum Kanye West in England unerwünscht ist

In Großbritannien tobt die Diskussion um Kanye Wests Einreiseverbot wegen antisemitischer Äußerungen und die Absage des Wireless-Festivals. Die Kontroverse im Überblick.

Der Rapper Kanye West sollte Headliner eines Festivals in den UK sein, doch die Regierung machte ihm einen Strich durch die Rechnung - und bezieht somit klare Stellung gegen seine antisemitischen und rechtsradikalen Aussagen

Der Rapper Kanye West sollte Headliner eines Festivals in den UK sein, doch die Regierung machte ihm einen Strich durch die Rechnung – und bezieht somit klare Stellung gegen seine antisemitischen und rechtsradikalen Aussagen Foto: AFP/Saul Loeb

Wie viele provokative, dumme, sogar abstoßende Meinungen sind Künstlern erlaubt? Darüber diskutieren auf der Insel Musik-Kenner und Politiker, nachdem das Innenministerium dem Milliarden-schweren US-Rapper Kanye West wegen dessen antisemitischer Äußerungen und Bewunderung für Adolf Hitler die Einreise verweigert hat. Umgehend sagten die Organisatoren das dreitägige Festival „Wireless“ in London ab, bei dem der 48-Jährige im Juli auftreten sollte. West hätte gar nicht erst eingeladen werden sollen, sagte Labour-Premierminister Keir Starmer: „Meine Regierung wird nicht aufhören, das Gift des Antisemitismus zu bekämpfen.“

Rückblick

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