Iran-Krieg

Welche militärischen Optionen bestehen gegen die Blockade der Straße von Hormus?

Wie lässt sich der Warenverkehr durch die Straße von Hormus zwischen Iran und der arabischen Halbinsel wieder in Gang setzen? Heiß diskutieren Militär-Fachleute diese Frage, nachdem das von den USA und Israel angegriffene Land wieder einmal die Blockade des Nadelöhrs angedroht und durch Angriffe auf zivile Schiffe unterstrichen hat.

Meerenge zwischen Persischem Golf und Golf von Oman mit Schiffen, wichtig für globale Schifffahrt und geopolitische Sicherheit

Die Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman ist von höchster geopolitischer und geoökonomischer Bedeutung Foto: The Visible Earth/NASA/dpa

Während US-Präsident Donald Trump nicht nur Verbündete wie Korea, Frankreich oder Großbritannien, sondern auch China zur Mithilfe auffordert, spricht der britische Premier von „einem praktikablen Plan“, der möglichst viele Partner aus Europa und Asien sowie den Golfstaaten einbezieht: „Das ist nicht unkompliziert“, sagt Keir Starmer in schönstem englischem Understatement.

In London kam die Geschäftsführung der internationalen Seeschifffahrts-Organisation IMO zu einer Sondersitzung zusammen. IMO-Boss Arsenio Dominguez hatte kürzlich die militärische Begleitung ziviler Schiffe als „keine Dauerlösung“ für das Problem des Nadelöhrs Hormus bezeichnet. Die UN-Organisation sorgt sich vor allem um das Wohlergehen jener Tausenden von Seeleute, deren Schiffe im Persischen Golf feststecken.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

US-Präsidentschaftswahl 2028

Trump für Duo-Kandidatur von Vance und Rubio

Neue Eskalation

Iran greift Passagierterminal des Flughafens in Kuwait an – ein Toter