Wahlen im überfluteten Portugal
Wie ein Linker die Rechte auf seine Seite zieht
Trotz Unwetter-Katastrophe mit bislang zwölf Toten hält die Wahlkommission in Portugal am Termin der Stichwahl an diesem Sonntag fest. Favorit auf das Präsidentenamt ist der Sozialist António José Seguro, der sich als Kandidat der Ordnung und Verlässlichkeit präsentiert.
Hat laut Umfragen zwei Drittel aller Stimmen: der sozialistische Präsidentschaftskandidat António José Seguro Foto: AFP
Überflutete Straßen, evakuierte Ortschaften, zerstörte Dächer, unterbrochene Bahnlinien: Eine Serie schwerer Unwetter hat weite Teile Portugals getroffen und das öffentliche Leben massiv beeinträchtigt. Kurz vor der Stichwahl am kommenden Sonntag um das Präsidentenamt geht es deshalb weniger um politische Programme als um praktische Fragen: Können die Wahlen unter diesen Bedingungen geordnet stattfinden? Funktionieren Katastrophenschutz, Verwaltung und staatliche Hilfe?