Tourismus in Grevenmacher

Alain Goedert über Camping, Professionalisierung und den Blick nach Nittel

Alain Goedert ist Präsident des Syndicat d’Initiative Grevenmacher, das den Campingplatz betreibt, Ferienwohnungen vermietet und sich um die Wanderwege kümmert. Ein Gespräch über den Tourismus in der Moselmetropole, den eingeschlagenen Weg der Professionalisierung und warum er neidisch wird, wenn er nach Nittel blickt.

Alain Goedert, Präsident des Syndicat d’Initiative Grevenmacher, bei einer Ansprache vor lokalem Publikum

Alain Goedert ist Präsident des Syndicat d’Initiative in Grevenmacher Foto: Editpress/Julien Garroy

Tageblatt: Herr Goedert, was ist Ihre Motivation, sich im Syndicat d’Initiative zu engagieren?

Alain Goedert: Ich habe das irgendwie im Blut. Ich bin in Consdorf aufgewachsen, wo wir einen kleinen Laden hatten. Im Sommer war es immer „la folie“ mit den Touristen – eine ganz spezielle Atmosphäre. Als ich vor 20 Jahren nach Grevenmacher gezogen bin, war für mich klar, dass ich dem Syndicat d’Initiative beitreten werde. Damals war der Campingplatz nicht im besten Zustand, und viel Potenzial lag brach. Irgendwie hat es funktioniert, das Geld kam rein, und deshalb hat sich niemand so richtig darum gekümmert. Wir haben den Geschäftsführer ausgetauscht, den Platz modernisiert und nach und nach wurde es besser.

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