Luxemburg-Stadt
Das Pilotprojekt zur Verkehrsberuhigung auf Limpertsberg stagniert
Die Stadt Luxemburg setzt unter anderem auf Limpertsberg seit fast einem Jahr verkehrsberuhigende Maßnahmen um. Erste Schlussfolgerungen des Testvorhabens – das bis heute nicht vollständig umgesetzt ist – wurden entgegen früherer Ankündigungen bislang nicht präsentiert.
Kaum Fortschritte auf Limpertsberg: Zuletzt wurden während der Allerheiligenferien vier neue Bremsschwellen in der Avenue Victor Hugo installiert. „Berliner Kissen“ gibt es jetzt allerdings in Hamm. Archivfoto: Editpress/Hervé Montaigu
Seit rund elf Monaten testet die Stadt Luxemburg auf Limpertsberg, aber auch in Hollerich und Merl ein Pilotprojekt zur Verkehrsberuhigung. Erste Schlussfolgerungen daraus wollten die Stadtverantwortlichen eigentlich voraussichtlich nach einem halben Jahr im Januar ziehen – wie sie bei der Bürgerversammlung „Apéri’tour“ im Oktober 2025 auf Limpertsberg erklärten. Ein Fazit wurde der Öffentlichkeit bislang aber noch nicht präsentiert.
„Es ist im Augenblick noch zu früh, um dazu weitere Details zu nennen“, teilte die Pressestelle der Stadt Luxemburg Ende April auf Nachfrage mit. Zu dem Zeitpunkt hieß es, dass die Bilanz des Pilotprojektes „in den kommenden Wochen dem Schöffenrat präsentiert“ werden soll. Ein Blick zum Limpertsberg zeigt, dass der Modellversuch seit Herbst kaum Fortschritte gemacht hat. Zuletzt wurden während der Allerheiligenferien vier neue Bremsschwellen in der Avenue Victor Hugo installiert.