Luxemburg-Stadt

Der neue Minigolfplatz im Petrusstal ist eröffnet – was man dazu wissen muss

Wegen herabfallender Steine dauerte es, jetzt ist es mit mehr als einem Jahr Verspätung aber so weit: Die neue Minigolfanlage im Petrusstal ist in Betrieb, allerdings mit weniger Bahnen als ursprünglich geplant.

Auf zwölf Bahnen können seit Dienstag wieder die Schläger geschwungen werden

Auf zwölf Bahnen können seit Dienstag wieder die Schläger geschwungen werden Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

„Die Sicherheit der Bürger und Touristen ist unsere erste Priorität. Deshalb haben wir uns im vergangenen Jahr entschieden, nicht zu eröffnen“, sagte Lydie Polfer (DP) am Dienstagvormittag bei der Eröffnung des neuen Minigolfplatzes im Petrusstal. Die hauptstädtische Bürgermeisterin sprach damit die Tatsache an, dass die Anlage nicht wie ursprünglich geplant bereits Ende April 2025 eröffnet wurde. Davor hatten sich nämlich Steine von dem Felsen nahe der rue Saint-Quirin gelöst und waren auf die Minigolfanlage gefallen.

„Danach wurde viel gearbeitet“, berichtete Lydie Polfer nun am Dienstag. Analysen und Kontrollen zur Sicherung des Felsens am Minigolf-Gelände wurden durchgeführt – unter Berücksichtigung der ästhetischen und historischen Vorgaben des Unesco-Welterbes. Die Altstadt und die ehemaligen Festungsanlagen zählen nämlich zum Weltkulturerbe. Da sich der Fels auf staatlichem Grund befindet, wurde auch mit der „Administration des ponts et chaussées“ (PCH) zusammengearbeitet.

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