Reduziert und mehrsprachig
DramatEsch spielt Shakespeare: Ein Sommernachtstraum im „Jongelycée“
Keine Pflichtlektüre, sondern Bühnenarbeit: DramatEsch bringt Shakespeares „Sommernachtstraum“ in einer reduzierten, mehrsprachigen Fassung auf die Bühne.
Die Schüler besprechen die Szenen mit Regisseurin Carla Lucarelli Foto: Carole Theisen
„Zwischen Mikro und Mund gehört eine Daumenbreite“, erklärt Techniker Claude Weiten im Festsaal des „Escher Jongelycée“. Es ist Dienstag, kurz vor 15 Uhr, und im Festsaal der Schule herrscht konzentrierte Unruhe. Kostüme rascheln, Mikrofone werden angepasst, letzte Textstellen geflüstert.
Am Donnerstag, 7. Mai, und Freitag, 8. Mai 2026, jeweils um 19.30 Uhr, bringt das Schülertheater „DramatEsch“ Shakespeares „Sommernachtstraum“ auf die Bühne. „Die Schülerinnen und Schüler kamen am Ende des letzten Schuljahres auf uns zu und sagten: ,Wir möchten einmal Shakespeare machen‘“, erzählt Theaterlehrerin Carla Lucarelli, die gemeinsam mit Christine Breckler Regie, Dramaturgie und Bühnenbild verantwortet. Sie haben den Text übersetzt, gestrafft und komplexe Formulierungen vereinfacht – auf Deutsch, Französisch und mit kurzen englischen Originalpassagen.