Was wird aus …?
Entweihte Kirche in Metzerlach soll nicht aufgegeben, sondern saniert und neu genutzt werden
Eine neue Serie blickt auf Gebäude des Landes, die geschützt sind, geschützt werden sollen oder geschützt werden müssten. Gemeinden und das „Institut national pour le patrimoine architectural“ (INPA) schildern den aktuellen Stand: Was wurde angekündigt, was ist geplant, und warum dauern solche Prozesse oft länger als erwartet? Den Anfang macht die entweihte Kirche von Zolver-Metzerlach in der Gemeinde Sanem.
Die langsame Auferstehung der „Église du Christ ressuscité“ Foto: Editpress/Julien Garroy
Die ehemalige Kirche von Zolver-Metzerlach ist seit 2021 entweiht. 2022, im Jahr der Europäischen Kulturhauptstadt im Süden des Landes, klang es in politischen Darstellungen zeitweise so, als könne die Umnutzung der „Kirche des auferstandenen Christus“ deutlich schneller vorankommen. Der Zeitrahmen, der damals mitschwang, hat sich nicht bestätigt.
Das hat allerdings nicht nur mit allzu optimistischen Ankündigungen zu tun. Bei klassierten Gebäuden dauern Wunder eben manchmal etwas länger. Fast jeder Schritt braucht Zeit. Hinzu kommt, dass das INPA solche Dossiers nicht isoliert bearbeiten, sondern viele schutzwürdige oder gefährdete Gebäude gleichzeitig begleiten muss.