Wohnungsnot

Leerstandssteuer nach Escher Vorbild in Sanem und Differdingen im Gespräch

In den Gemeinderäten von Sanem und Differdingen wurde über den Umgang mit leerstehenden Wohnungen und die mögliche Einführung einer Leerstandssteuer diskutiert. Dabei dient insbesondere das Projekt der Stadt Esch als Vorbild.

Leerstehende Wohnungen geraten zunehmend in den Fokus der politischen Diskussionen in den Gemeinden

Leerstehende Wohnungen geraten zunehmend in den Fokus der politischen Diskussionen in den Gemeinden Foto : Editpress/Fabrizio Pizzolante

Angesichts der anhaltenden Wohnungskrise rückt der Leerstand von Wohnimmobilien in den politischen Fokus. Sowohl in Differdingen als auch in Sanem wurde in den jüngsten Gemeinderatssitzungen über eine mögliche Leerstandssteuer diskutiert. In beiden Fällen waren „déi gréng“ der Stein des Anstoßes für die Debatte. Die jeweiligen Schöffenräte geben sich allerdings abwartend und schielen dabei auf Esch. Dort wird derzeit gemeinsam mit dem Innenministerium an einer Leerstandssteuer auf Immobilien gearbeitet. Ein entsprechendes Projekt soll in den kommenden Monaten auf den Weg gebracht werden.

Asselborn-Bintz will nationale Lösung

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