Was wird aus …?

Schloss Sanem soll zur Hotelschule werden, doch es dauert

Unsere Serie blickt auf Gebäude, die geschützt sind, geschützt werden sollen oder geschützt werden müssten. Gemeinden und das „Institut national pour le patrimoine architectural“ (INPA) schildern den aktuellen Stand: Was wurde angekündigt, was ist geplant, und warum dauern solche Prozesse oft länger als erwartet? Im dritten Teil geht es um Schloss Sanem, das künftig eine Rolle in der Ausbildung des Hotel- und Gastgewerbes spielen soll.

Gesamtansicht von Schloss Sanem mit möglichem Neubau für Küche links unterhalb des historischen Gebäudes

Gesamtansicht von Schloss Sanem. Links unterhalb des Gebäudes könnte der Neubau mit Küche entstehen. Foto: Editpress/Claude Lenert

Michel Lanners hegt seit Jahren einen Wunsch: Der Direktor der EHTL, der „École d’hôtellerie et de tourisme du Luxembourg“, wünscht sich für seine Schule ein veritables Schloss als Visitenkarte. Genau diese Perspektive steht in Sanem seit Längerem im Raum.

Bereits im September 2021 hatte Bildungsminister Claude Meisch angekündigt, dass die EHTL neben ihrem Hauptsitz in Diekirch auch in Schloss Sanem vertreten sein soll. Damals war von rund fünf Jahren bis zur Fertigstellung die Rede. Seither zieht sich die Umsetzung in die Länge. Doch anders als bei manch anderem historischem Gebäude ist die Frage hier offenbar nicht, ob etwas geschieht, sondern wann.

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