Esch

Schrebergärten: Kampf gegen die Wasserknappheit auf dem „Gaalgebierg“

Die Escher Wasserreserven sind knapp und die Gemeinde rationiert das Trinkwasser in den Schrebergärten. Für die Gärtner beginnt ein täglicher Kampf um die Ernte – und ein Test für die Gemeinschaft.

Alessandro Testi zieht alternative Ansätze der Kultivation in Betracht

Alessandro Testi zieht alternative Ansätze der Kultivation in Betracht Foto: Laura Krambs

Eine Idylle unter Druck. Der Galgenberg leidet unter den hohen Temperaturen der letzten Wochen: Die Erde der Schrebergärten ist staubtrocken und die Trinkwasserknappheit in der Gemeinde verschärft die Lage. Um sicherzustellen, dass die Escher Wasserreserven nicht erschöpft werden, hat der Schöffenrat verpflichtende Wassersparmaßnahmen für Einwohner und Gemeinde eingeführt – darunter ein offizielles Gießverbot.

Die Verzweiflung der Kleingärtner des Galgenbergs ist groß. Ihre Ernte sei in Gefahr. „Dieses Jahr war ein ganz schlechtes Jahr für die Ernte: Es war zu warm“, betont Kleingärtner Alberto. Auch Alessandro Testi (79) sorgt sich: „Ich bin besorgt, dass mit dieser Hitze und keinem Wasser nichts wächst.“ Das Gießverbot trifft eine Gemeinschaft, die für ihre Lebensqualität und Ernährung von diesen Gärten abhängig ist.

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