Street Art in der Stadt

Staunenswertes am Luxembourg City Museum: Namenlose Geistergestalten

Seit letzter Woche ist am Luxembourg City Museum etwas anders. Die Freunde der Gaffiti-Kunst haben wieder zugeschlagen.

Wer das wohl sein mag? Die Werke der Gaffitikünstler im Rahmen von „Le Mur“ haben keinen Namen, wie die Stadt auf Nachfrage mitteilt.

Wer das wohl sein mag? Die Werke der Gaffitikünstler im Rahmen von „Le Mur“ haben keinen Namen, wie die Stadt auf Nachfrage mitteilt. Foto: VdL/Mick Drulang

Das Werk hat JABA, mit bürgerlichem Namen Didier Mathieu, im Rahmen des Projekts „Le Mur Luxembourg“ gestaltet. Es ziert jetzt die Fassade des städtischen Museums. Die ASBL „I love Graffiti“ hatte dazu eingeladen. Es ist die 26. Ausgabe des Projekts. Mathieu stammt aus Kolumbien und lebt seit seiner Jugend in Belgien.

Er gilt als eine der führenden Persönlichkeiten der belgischen Street-Art-Szene und wurde am Institut Saint-Luc in Lüttich ausgebildet. In Comics, Mangas oder Science-Fiction entfaltet sich sein Universum aus leuchtenden Farben, dynamischen Formen und imaginären Landschaften. Parallel dazu arbeitete er als Konzeptkünstler in der Filmindustrie. Das Werk wurde am 17. Juli in Anwesenheit des belgischen Botschafters eingeweiht.

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