Wetterumschwung in Luxemburg

Von mild zu unbeständig – der Winter ist noch nicht vorbei

Nach einem vergleichsweise ruhigen und stellenweise milden Wochenende steht Luxemburg nun vor einer deutlichen Wetterumstellung. Dort, wo sich der Nebel auflöste, wurden zuletzt Höchstwerte von 8 bis knapp 12 Grad erreicht, lokal lag sogar ein Hauch von Frühling in der Luft. Dieser Eindruck war jedoch nur von kurzer Dauer: Der Hochdruckeinfluss zieht sich zurück, während der Atlantik wieder das Kommando übernimmt.

Aussichtspunkt Napoleonsbam bei Bourscheid ohne Fernsicht an einem bewölkten Sonntag

Nix mit Fernsicht: Aussichtspunkt „Napoleonsbam“ bei Bourscheid am Sonntag Foto: Editpress/Guido Romaschewsky

In den kommenden Tagen öffnet sich über Westeuropa eine regelrechte „Tiefdruckstraße“. Mehrere Tiefdruckgebiete ziehen vom Atlantik her ostwärts und schicken ihre Fronten in rascher Folge nach Mitteleuropa. Spätestens ab Dienstag geraten auch wir zunehmend unter deren Einfluss. In der Nacht auf Mittwoch überquert eine markantere Kaltfront das Land, die flächigen Regen bringt, örtlich auch mit höheren Intensitäten. Gleichzeitig frischt der Wind zeitweise spürbar auf, mit Böen zwischen 40 und 60 km/h. Doch auch schon vor dieser Front wird es am Dienstag regnen.

Auch danach bleibt das Wetter unbeständig. Weitere Randtiefs sorgen für wechselhafte Abschnitte mit wiederholten Niederschlägen. Ein neues Zwischenhoch deutet sich zwar fürs Wochenende an, kann sich aber nicht nachhaltig durchsetzen.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren