Bebauungsplan
Walferdingen stellt neuen PAG vor: Wachstum ja, aber nicht um jeden Preis
Wie soll Walferdingen in Zukunft wachsen – und was bleibt dabei vom Charakter der Gemeinde erhalten? Beim neuen PAG prallten am Mittwochabend Wohnungsbau, Verkehr, Klimafragen und Denkmalschutz aufeinander – vor einem bis auf den letzten Platz gefüllten Saal.
Das „Centre culturel Prince Henri“ war bis auf den letzten Platz gefüllt, als der neue PAG der Gemeinde vorgestellt wurde Foto: Carole Theisen
„Es ist alles sehr technisch, aber ich finde, dass der Schöffenrat und die Berater ihr Bestes getan haben, um es so gut wie möglich zu erklären“, sagte die Walferdingerin Mady Elvinger-Werner nach der öffentlichen Vorstellung des neuen allgemeinen Bebauungsplans der Gemeinde. Damit bringt sie auf den Punkt, was viele im voll besetzten „Centre culturel Prince Henri“ gedacht haben: Der PAG ist kein leichter Stoff. Aber er betrifft fast alle.
Am Mittwochabend präsentierte der Schöffenrat mit Bürgermeister François Sauber, der Ersten Schöffin Jessie Thill und dem Zweiten Schöffen Alex Donnersbach gemeinsam mit den Beratungsbüros CO3 und EFOR-ERSA die großen Linien des neuen Planwerks. Der Gemeinderat hatte den PAG am 28. April in die Prozedur gegeben. Seit dem 30. April läuft die Frist für schriftliche Einwände. Reklamationen zum PAG und zum PAP „quartier existant“ müssen bis spätestens 1. Juni 2026 per Einschreiben an den Schöffenrat geschickt werden.