Maacher Oldtimer-Dag
„Wer ihn nicht selbst reparieren kann, sollte es lassen“
Drei Oldtimer-Besitzer zeigen beim „Maacher Oldtimer-Dag“, wie unterschiedlich der Alltag mit historischen Fahrzeugen aussieht – zwischen Standschäden, Schrauberei und unzerbrechlicher Leidenschaft.
Alain Pettingers Porsche 944 zeigt, dass Oldtimer oft mehr stehen als fahren Foto: Carole Theisen
„Wer einen Oldtimer kauft und ihn nicht selbst reparieren kann, sollte die Finger davon lassen“, sagt Olafur Sigurdsson. Er lehnt an seinem grünen Ford Bronco von 1974, einem Wagen, den er über Jahre hinweg komplett neu aufgebaut hat. „Nur der Kühlergrill ist noch original. Moderne Garagen wollen solche Autos nicht mehr anfassen. Sie kennen sie nicht“, sagt er. Sein Vater sei Mechaniker der alten Schule gewesen, „einer, der Autos mit den Ohren repariert hat“.
Grevenmacher hat an diesem Tag viele solcher Geschichten zu bieten. In der Fußgängerzone, auf dem Marktplatz und bis hin zum „Schweinsmoart“ reiht sich beim fünften „Maacher Oldtimer-Dag“ ein Klassiker an den nächsten.