„Ist dramatisch“
Wie ein Anwohner weiter für mehr Verkehrssicherheit im Val St-André im Rollingergrund kämpft
Seit fast drei Jahren setzt sich die Nachbarschaft vom Val St-André im Rollingergrund bei der Stadt Luxemburg für mehr Sicherheit in ihrer Straße ein. Das Gespräch mit Bürger Przemyslaw Miklaszewicz zeigt, wie viel Ausdauer, Geduld und Hartnäckigkeit das erfordert.
Przemyslaw Miklaszewicz wünscht sich mehr Sicherheit und weniger Verkehr in seiner Straße Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
„Braucht es wirklich erst ein Opfer, bis die Stadt reagiert? Das ist doch dramatisch“, sagt Przemyslaw Miklaszewicz ungläubig am Telefon. Der Einwohner des Val St-André in Rollingergrund hat sich Anfang Juli an die Stadt Luxemburg gewandt und in einem Schreiben Tempo 30 sowie weitere Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung und -sicherheit gefordert. Im Val St-André nahe des CHL-Krankenhauses gelten derzeit 50 km/h Höchstgeschwindigkeit.
Bereits im Oktober 2025 hatten mindestens 67 Anwohnerinnen und Anwohner mit einer Unterschriftensammlung Tempo 30 gefordert. Von beschädigten Außenspiegeln, fehlenden Zebrastreifen und überhöhten Geschwindigkeiten berichtete Przemyslaw Miklaszewicz zu dem Zeitpunkt. Der 47-Jährige, der vor rund drei Jahren von Weimershof ins Val St-André gezogen ist, erlebt die schwierige Verkehrssituation täglich.