„Es geht keine einzige verloren“

Wie Tausende Plastikenten nach dem Duck Race wieder aus der Alzette gefischt werden

Das Duck Race feiert sein 25-jähriges Jubiläum. Hinter dem Spektakel steckt ein ausgeklügeltes System, das Spaß und Umweltschutz vereint.

Team in Gummistiefeln sammelt nach Zieleinlauf spielerisch gelbe Plastikenten mit Wäschekörben ein

In Gummistiefeln und mit Wäschekörben beginnt das Team sofort nach dem Zieleinlauf mit dem Einsammeln der Enten Foto: Carole Theisen

Sobald die erste Ente beim Duck Race am vergangenen Samstag durchs Ziel treibt, beginnt der Teil des Events, den kaum jemand sieht – und der dafür sorgt, dass die Alzette am nächsten Morgen aussieht, als wäre nichts gewesen. Das Team des Organisationsvereins „Table Ronde“ steht bereit: Barrikaden, Netze, Gummistiefelanzüge, Wäschekörbe in der Hand, klare Kommandos. Am Ufer warten riesige Wannen.

In kürzester Zeit bildet sich eine Menschenkette. Körbe werden mit Enten gefüllt, weitergereicht, geleert, zurückgeworfen. Alles läuft schnell, koordiniert, routiniert. Sobald die ersten Wannen voll sind, rollt der Kranlaster an. Das Team fixiert die Behälter, achtet auf Passanten, gibt dem Fahrer das Zeichen. Die Wannen werden angehoben, über die Köpfe hinweg geschwenkt und im Laster platziert.

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