Biodiversität

Winzige Helden unserer Natur: Warum Insekten unverzichtbar sind

Insekten sind unverzichtbare Leistungsträger unserer Ökosysteme, doch ihr dramatischer Rückgang bedroht Natur und Landwirtschaft gleichermaßen. Der Text zeigt, warum ihr Schutz so wichtig ist und wie jeder mit einfachen Maßnahmen Lebensräume schaffen kann.

Biene auf Blüte sammelt Nektar, wichtige Bestäuberin für Ökosysteme und nachhaltige Landwirtschaft

Für unsere Ökosysteme sind Bienen von zentraler Bedeutung Foto: Naturpark Our/Patricia Lefèber

Bienen, Schmetterlinge, Käfer, Libellen oder Ameisen – sie sind klein, unscheinbar und dennoch unersetzlich. Insekten spielen eine zentrale Rolle in unseren Ökosystemen: Sie bestäuben Pflanzen, regulieren Schädlinge, recyceln Nährstoffe und sind Nahrung für viele Vögel, Amphibien, Reptilien und Säugetiere. Ohne sie würden unsere Wälder, Wiesen und Gärten deutlich ärmer, unsere Landwirtschaft stark eingeschränkt und ganze Lebensgemeinschaften aus dem Gleichgewicht geraten.

Doch die Zahlen sind alarmierend: Studien zeigen, dass Insekten weltweit in dramatischem Ausmaß zurückgehen. Ursachen sind unter anderem intensive Landwirtschaft, Nährstoffeinträge, Flächenversiegelung, Pestizide und das Fehlen strukturreicher Lebensräume. Umso wichtiger ist es, dass jeder aktiv werden kann, um den kleinen Helfern zu helfen.

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