Solidarität mit Niederanven

Zeichen für Vielfalt: Esch plant einen Regenbogenweg

Esch will Vielfalt sichtbar machen: Als Zeichen der Solidarität mit Niederanven soll auch in der Minettemetropole ein Regenbogenweg entstehen. Eine entsprechende Resolution gegen Hassrede gegenüber LGBTIQ+-Menschen wurde im Gemeinderat mit breiter Mehrheit angenommen.

Der Regenbogen-Radweg in Niederanven wurde mit Reifenspuren und einer Penis-Skizze verunstaltet

Der Regenbogen-Radweg in Niederanven wurde mit Reifenspuren und einer Penis-Skizze verunstaltet Foto: Editpress/Julien Garroy

Die Stadt Esch will ein sichtbares Zeichen für Vielfalt und gegen Hass setzen. Nach den Anfeindungen gegen einen Regenbogen-Radweg in Niederanven sprach sich der Gemeinderat am Freitagmorgen mehrheitlich für eine Resolution gegen Hassrede gegenüber der LGBTIQ+-Gemeinschaft aus. Gleichzeitig kündigte der Schöffenrat an, auch in Esch einen Regenbogenweg umsetzen zu wollen. Zustimmung kam von allen Parteien – mit Ausnahme der ADR.

Ausgangspunkt der Debatte waren die Ereignisse in Niederanven. Dort hatte die Gemeinde einen Teil eines Fahrradwegs in Regenbogenfarben gestaltet, um ein Zeichen für Diversität zu setzen. Es folgten Hasskommentare in sozialen Netzwerken, wenig später wurde die Bemalung beschädigt. Für Eschs Schöffen Pim Knaff (DP) zeigen diese Vorfälle, warum Sichtbarkeit wichtig sei. In seiner Erklärung sprach er von einer Entwicklung, die nicht unbeantwortet bleiben dürfe.

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