Geschäftswelt Grevenmacher
Zwischen Moselpromenade und Fußgängerzone: Wie sich die Stadt neu erfinden will
Grevenmacher möchte sich stärker als Einkaufs- und Begegnungszentrum der Moselregion positionieren. Wohin die Entwicklung gehen könnte, war jüngst Thema beim Geschäftsverband.
Die kleinen Seitengassen gelten als reizvoll, werden bislang aber oft zu wenig genutzt. Denkbar wären Ateliers, kleine Ausstellungen oder zusätzliche Bars und Gastronomie. Foto: Marco Goetz
Wer durch die Gassen Grevenmachers geht, merkt schnell, wie eng Dienstleistungen, Handel, Gastronomie und öffentlicher Raum hier traditionell verbunden sind. Doch die Geschäftswelt der Moselstadt befindet sich im Wandel.
Geschäftsverbandspräsidentin Samantha Seil spricht offen über Probleme, mit denen viele Innenstädte kämpfen: hohe Mieten, leerstehende Ladenlokale, fehlende Geschäftsübernahmen und ein stark verändertes Einkaufsverhalten. Gleichzeitig will sie jedoch kein negatives Bild zeichnen. Die Fußgängerzone beginne sich wieder zu beleben, sagte sie. Neue Geschäfte hätten eröffnet, weitere seien angekündigt. Besonders hob sie hervor, dass Grevenmacher wieder über eine Buchhandlung verfügt. Im Sommer soll zudem erneut ein Blumengeschäft in die Fußgängerzone zurückkehren.