Nationalmannschaft
Andreia Machado beendet ihre FLF-Karriere: Warum sie „ohne Reue“ aufhören kann
Im April wurde Andreia Machado 31 Jahre alt. Heute wird die Fußballerin ihre FLF-Karriere auf der „Grenz“ gegen Belgien beenden. Warum die Defensivallrounderin diese endgültige Entscheidung vor dem letzten Doppeltermin mit den „Roten Löwinnen“ traf, erzählte die Racing-Spielerin im Interview.
Seit ihrem Debüt 2012 ist bei der Nationalmannschaft viel passiert. Andreia Machado blickt zufrieden auf diese Zeit zurück. Foto: Editpress/Luis Mangorrinha
Tageblatt: Nach einer kämpferischen ersten Hälfte gestaltete Belgien die zweiten 45 Minuten einseitig. Wie bewerten Sie das 0:6?
Andreia Machado: Es war ein kompliziertes Spiel. In den ersten Minuten sind wir gut hineingekommen und haben an uns geglaubt. Als sie dann ihr Tempo gefunden hatten, kassierten wir ein Gegentor, das man eigentlich hätte vermeiden können. Ab dem Moment spürte man diesen mentalen Dämpfer: Selbst wenn wir eigentlich alles gut machen, reicht es nicht. Als sie dann ihren Rhythmus gefunden hatten, hatten wir weniger Ballbesitz. Trotzdem finde ich, dass wir in den Phasen, in denen wir den Ball hatten, einige schöne Aktionen gezeigt haben. Wir haben versucht, kollektiv zu spielen. Man sieht bereits eine Entwicklung im Vergleich zu den vergangenen Jahren und auch zu den letzten Lehrgängen. Man erkennt eine positive Entwicklung.