Leichtathletik

Eine Hallensaison voller Höhepunkte geht zu Ende

Mit den Hallen-Weltmeisterschaften ging am Wochenende die Indoor-Saison der Leichtathleten zu Ende. Aus luxemburgischer Sicht bleibt ein Winter voller Höhepunkte in Erinnerung.

Maxine Libens-Thein, Vera Bertemes-Hoffmann, Patrizia Van der Weken, Fanny Arendt und Till Joly im Gruppenporträt von oben links im Uhrzeigersinn

Maxine Libens-Thein und Vera Bertemes-Hoffmann, Patrizia Van der Weken, Fanny Arendt und Till Joly (von oben links im Uhrzeigersinn) Fotos: Editpress/Luis Mangorrinha/FLA

„Das ist eine verrückt schnelle Zeit“, freute sich Patrizia Van der Weken, nachdem sie Ende Februar beim Goldmeeting im polnischen Torun ihren neuen Landesrekord aufgestellt hatte. Die Zeit von 7,01 Sekunden bedeutete viel mehr als „nur“ einen Landesrekord. Mit der Italienerin Zaynab Dosso und Olympiasiegerin Julien Alfred (LCA) sind in diesem Jahr nur zwei Sprinterinnen auf der ganzen Welt noch schneller gelaufen. Und die Zeit hat auch historischen Wert: 7,01 Sekunden, damit ist Van der Weken über 60 Meter die achtschnellste Europäerin aller Zeiten. Weltweit bedeutet sie Rang 20 in der ewigen Bestenliste.

Dass sich die Luxemburgerin inzwischen dauerhaft auf Weltklasseniveau bewegt, unterstrich auch ihr Auftritt bei den Hallen-Weltmeisterschaften. Im Finale über 60 Meter belegte sie am Samstag in 7,10 Sekunden Rang acht – ein Ergebnis, mit dem sie selbst haderte. „Von der Platzierung her wäre ich gerne weiter vorne gelandet. Und von der Zeit her weiß ich auch, dass ich es besser kann“, sagte sie im Anschluss. Es sind Aussagen, die den gewachsenen Anspruch und die Entwicklung der Athletin verdeutlichen: Noch Anfang 2024 lag ihre Bestzeit über 60 Meter bei 7,26 Sekunden, inzwischen hat sie sich in der Weltspitze etabliert.

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