Basketball

Etzella ringt Steinsel in intensivem Pokalfight nieder

In einem spannenden und hart umkämpften Duell löste Ettelbrück am Samstag das erste Ticket für das Endspiel. Steinsel ging zwar als leichter Außenseiter in die Partie, war aber über weite Strecken mindestens gleichwertig und musste sich nach einem aufopferungsvollen Kampf knapp geschlagen geben.

Etzella-Kapitän Frédéric Gutenkauf kommt von der Bank und setzt wichtige Impulse im Spiel

Etzella-Kapitän Frédéric Gutenkauf setzte von der Bank kommend wichtige Impulse Foto: Editpress/Fernand Konnen

Trotz der Favoritenrolle begann die Etzella eher mäßig und tat sich gegen die aggressive Steinseler Verteidigung sehr schwer, lediglich dem US-Profiduo gelang es in den ersten acht Minuten, zu punkten. Zu Beginn des zweiten Abschnitts konnte die Amicale dank ihrer zu diesem Zeitpunkt überragenden Dreier-Quote (6/9) etwas wegziehen (32:24, 13‘), während der Rekordpokalsieger noch auf der Suche nach der Treffsicherheit von außen war (1/11). Als dann noch Davis frühzeitig wegen seines dritten Fouls zur Bank beordert wurde, konnte man Schlimmeres befürchten, allerdings sollte genau diese schwierige Phase die Etzella wachrütteln. Die Umstellung auf eine Zonenverteidigung brachte nämlich die Amicale zum Zweifeln, besonders da die Distanzwürfe nicht mehr fielen, und vorne konnten die beiden eingewechselten F. Gutenkauf und McDaniel für eine knappe Führung zur Pause sorgen.

Einfacher sollte die Aufgabe für die Etzella dennoch nicht werden, da zu Beginn der zweiten Halbzeit die drei „Big Men“ Davis, McDaniel und Zenners mit jeweils drei Fouls vorbelastet waren, wobei Letzterer in der 25. das Parkett mit dem fünften Foul frühzeitig verlassen musste. In einer engen und immer intensiveren Partie schenkten sich beide Kontrahenten nichts (68:68, 31‘), ehe Ettelbrück unter dem Impuls des 41-jährigen McDaniel in Führung ging (68:75, 34‘). Auch wenn Laurent und Co. noch einmal alles in die Waagschale warfen, wurden sie von einem Dreier von F. Gutenkauf genau zwei Minuten vor Schluss in Schockstarre versetzt (76:83). Diese Führung sollte die Etzella mit aller Coolness über die Ziellinie bringen.

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