Olympia

Hass im Netz setzt Athleten zu: „Befürchtungen sind wahr geworden“

Die Anfeindungen und Angriffe gegen Sportler im Netz werden immer mehr. In Deutschland schlägt das Nationale Olympische Komitee schlägt Alarm.

Vanessa Voigt, deutsche Biathletin, verlässt soziale Netzwerke und zeigt entschlossenen Blick beim Training

Die deutsche Biathletin Vanessa Voigt (rechts) hat sich mittlerweile von den sozialen Netzwerken abgemeldet Foto: AFP/Franck Fife

Der DOSB schlägt Alarm, die Staatsanwaltschaft ermittelt und Vanessa Voigt hat sich schon abgemeldet – die Athleten sind bei den Olympischen Winterspielen massiven Anfeindungen im Netz ausgesetzt. Im Vergleich zu den Sommerspielen in Paris hat sich die Dauerproblematik noch einmal verstärkt.

„Es fängt an von: ‚Du bist unfähig, du bist ein arrogantes Arschloch‘, bis hin zu ein bisschen harmloseren Sachen im Sinne von: ‚Der deutsche Skisport geht unter, es ist ja erbärmlich, was ihr hier bringt, die Teamleistung ist absolut unterirdisch‘“, berichtete Skisprung-Olympiasieger Philipp Raimund im Bayerischen Rundfunk (BR): „Um es hart auszudrücken, ich glaube, dass jeder Idiot bei Social Media eine Stimme bekommt und diese auch kundtut.“

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