Handball
„Keine Mannschaft der Rechenspiele“: Guillaume Ballet denkt noch nicht an den Titel
Die Red Boys stehen vor einem ersten Meisterball. Mit einem Sieg beim HC Standard und günstigen Ergebnissen der Konkurrenz könnten die Differdinger schon am Samstag alles klar machen. Doch Rechenspiele interessieren Kapitän Guillaume Ballet vor dem siebten Spieltag der Titelgruppe nicht.
Guillaume Ballet ist seit dieser Saison Kapitän der Red Boys Foto: Editpress/Fernand Konnen
Guillaume Ballet ist eigentlich als Pfeiler in der Red-Boys-Abwehr bekannt. Doch in dieser Saison ist der 33-jährige Kapitän hinter Ilian Goedert (36 Tore) und Daniel Tako (32) auch der drittbeste Torschütze seiner Mannschaft. In den bisherigen sechs Play-off-Spielen kommt er auf 24 Treffer.
„Je mehr ich spiele, desto mehr Automatismen entwickle ich. Das hilft mir, leistungsfähiger zu werden – das sieht man auch in den letzten Spielen“, sagt Ballet. „Aber unabhängig davon, ob ich fünf oder 60 Minuten auf dem Feld stehe: Entscheidend ist der Mannschaftserfolg. Meine Rolle ist dabei zweitrangig. Natürlich ist es schön, viele Tore zu erzielen und eine wichtige Rolle im Angriff zu haben, aber das ist nicht das, worauf ich den größten Fokus lege.“