Fußballnationalspielerin, Studentin und Wahl-Kölnerin
Kombination von Sport und Studium ist für Emma Kremer „manchmal schwierig“
„Nach dem Schottland-Spiel ist vor dem Schottland-Spiel“, lautet die Devise der Frauenfußballnationalmannschaft von Dan Santos. Wie es sich anfühlt, wenige Tage nach dem beschaulichen Escher Galgenberg im Hampden Park anzutreten, erzählte die 25-jährige Emma Kremer im Interview. Zudem sprach die Innenverteidigerin über die anspruchsvolle Kombination von Studium und Alltag in ihrem Verein, Spoho Vorwärts 98.
Als Kind wollte sie Tierärztin werden, heute lautet das Berufsziel Sportlehramt. Dennoch spielen Hunde nach wie vor eine wichtige Rolle in Emma Kremers Leben. Foto: Editpress/Luis Mangorrinha
Tageblatt: Sie absolvieren derzeit ein Studium an einer maltesischen Akademie. Wie kann man sich das vorstellen?
Emma Kremer: Im letzten Sommer habe ich meinen Bachelor in „Sportvermittlung in Freizeit- und Breitensport“ an der Deutschen Sporthochschule in Köln abgeschlossen. Zurzeit befinde ich mich im ersten meiner zwei Masterjahre. Den Master „Sportvermittlung und Sportpsychologie“ absolviere ich online an der Triagon Academy aus Malta. Eigentlich wollte ich meinen Master in Köln fortsetzen. Da ich meinen Bachelor aber erst im vergangenen Sommer abgeschlossen habe, konnte ich mich nicht sofort einschreiben und hätte ein Jahr warten müssen. Daher habe ich mich für das Online-Studium entschieden, weil einige Freundinnen aus Köln diesen Weg eingeschlagen haben. Die praktischen Kurse sind jetzt vorüber. Alles läuft online ab, aber ich muss immer wieder eigene Projekte liefern. Derzeit mache ich eine Studie mit meinen Mannschaftskameradinnen als Interventionsgruppe.