„Frustrierend, aber auch cool“

Patrizia Van der Weken nimmt vom Weltklasse-WM-Finale positive Energie mit

Platz acht im Finale von Torun: Patrizia Van der Weken hat bei den Hallen-Weltmeisterschaften die erhoffte Medaille verpasst, nimmt vom Duell mit der geballten Weltklasse aber viel positive Energie mit.

Patrizia Van der Weken im Finale gegen Weltelite bei internationalem Leichtathletik-Wettkampf

Patrizia Van der Weken traf im Finale auf die geballte Weltelite Foto: FLA

Hochkarätiger hätte das WM-Finale über 60 Meter am Samstagabend kaum besetzt sein können. Europameisterinnen, Weltmeisterinnen und sogar eine Olympiasiegerin kämpften in Torun um den Hallen-Sprinttitel. Mittendrin auch Patrizia Van der Weken. Nach Bronze im vergangenen Jahr griff die Luxemburgerin auch dieses Mal nach Edelmetall.

Doch am Ende blieb ihr dieser Coup verwehrt. In 7,10 Sekunden überquerte die 26-Jährige im Finale die Ziellinie und belegte damit Rang acht. „Von der Platzierung her wäre ich gerne weiter vorne gelandet. Und von der Zeit her weiß ich auch, dass ich es besser kann“, blickte die 26-Jährige wenige Augenblicke nach dem Finale auf ihre Leistung zurück. Vor einem Monat war sie in Torun in 7,01 Sekunden einen neuen Landesrekord gelaufen. „Ich bin diesmal am Start nicht richtig weggekommen, ich hatte einen Fehler in der Beschleunigung. Das ist mir die ganze Saison nicht passiert. Es ist blöd, dass es ausgerechnet heute passiert ist.“

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