Nationalmannschaft

„Rote Löwinnen“ in allen Belangen unterlegen: Deutliche Niederlage gegen Israel

In ihrem dritten Duell der laufenden WM-Qualifikation wurden die Luxemburger Fußballnationalspielerinnen eiskalt erwischt: Schon nach 18 Minuten hatte Israel dreimal getroffen. Doch es gab noch weitere schlechte Nachtichten, denn bei der Premiere des neuen Trainerduos Correia-Zirbes mussten mehrere „Rote Löwinnen“ verletzt vom Platz.

Amal Cherkane in rotem Trikot wird wegen Rückenproblemen während des Spiels ausgewechselt

Amal Cherkane (in Rot) musste aufgrund von Rückenproblemen ausgewechselt werden Foto: Asi Kipper

Dem hohen Tempo, das Israel in den ersten Minuten des Länderspiels vorgab, konnte die dezimierte Luxemburger Elf nur schwer folgen. Besonders Kats stellte die FLF-Frauen vor erhebliche Probleme. In der 9. konnte Keeperin Schlimé noch zweimal aus kurzer Distanz retten, danach fielen die Tore im Minutentakt. Nach einem Abschlag flog der Ball aus dem Mittelkreis hoch über die Verteidigerkette zurück: Kats war deutlich schneller als Cherkane und schob zum 1:0 ein. Das 2:0 war ein Distanzschuss: Selimhodzic konnte aus 18 Metern total unbedrängt annehmen und abschließen.

Die „Roten Löwinnen“ wirkten mit der Schnelligkeit Israels überfordert: Nach einem Freistoß standen sogar zwei Gegenspielerinnen völlig frei, um das 3:0 zu erzielen. Bei einem weiteren Laufduell hatten Kremer und Mateus das Nachsehen, Ben Yisrael traf zum zweiten Mal (39.). Absolut unverständlich war das 5:0. Innenverteidigerin Cherkane passte den Abschlag wenige Meter nach links zu Schlimé. Diese wurde von der anstürmenden Kats überrascht, verlor den Ball und musste zusehen, wie sie ihr zweites Tor des Tages erzielte (44.).

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Fußball

Testspiel gegen Italien: Luxemburg unterliegt mit 0:1

Ab Donnerstag

Elf Sportlerinnen und eine Heim-EM als Meilenstein für das Artistic Swimming