Luxemburger im Ausland
Sinani im „Team der Stunde“: St. Pauli schöpft Hoffnung im Bundesliga-Keller
In 18 Tagen wird FLF-Nationaltrainer Jeff Strasser sein Aufgebot für die beiden Play-off-Duelle gegen Malta bekannt geben. Die Einsatzzeiten der Kandidaten waren zwar erneut nicht perfekt, doch zumindest hat sich die sportliche Lage für den einen oder anderen an diesem Wochenende verbessert.
Hätte sich definitiv ein anderes Szenario für sein Startelf-Comeback gewünscht: Enes Mahmutovic Foto: Editpress/Gerry Schmit
Als das „Team der Stunde im Abstiegskampf“ beschrieb der Deutsche Sportinformationsdienst SID den FC St. Pauli von FLF-Stürmer Danel Sinani. Durch das 1:0 bei der TSG Hoffenheim – den dritten Sieg aus vier Spielen – scheint der Kiezklub den Weg aus der Krise endgültig gefunden zu haben. Mittendrin: der Luxemburger. Diesmal sah er im ersten Durchgang Gelb und wurde in der 88. ausgewechselt. Verantwortlich für den Dreier war allerdings der bosnische Nationalkeeper Nikola Vasilj mit seinen etlichen Paraden. „Es war vielleicht der größte Fight in dieser Saison“, sagte er.
In der Startelf: Bittere Pille für Enes Mahmutovic in den Niederlanden. Zum letzten Mal stand er im August in der Startelf – doch dieses Comeback in der Innenverteidigung hatte er sich anders vorgestellt. NAC Breda (16.) wurde beim Krisengipfel gegen Telstar (17.) regelrecht vorgeführt (0:3). Mica Pinto, der inzwischen einen neuen Arbeitgeber in der zweiten niederländischen Liga gefunden hat, bestritt den zweiten Einsatz für Dordrecht. Es gab beim 1:1 gegen Jong PSV Eindhoven 61 Minuten Einsatzzeit für ihn.