Handball

Vier-Sekunden-Spektakel: Freiwurf-Wiederholung landet im Escher Block

Die Wiederholung des HBD-Freiwurfs gegen Esch hat gerade mal vier Sekunden gedauert. Fränky Hippert übernahm am Mittwochabend die Verantwortung, doch er scheiterte an der Escher Mauer.

Fränky Hippert beim Freiwurf für Handballverein HBD in Aktion

Fränky Hippert führte den Freiwurf des HBD aus Foto: Editpress/Fernand Konnen

Am Ende des Abends verbrachte Fränky Hippert mehr Zeit mit den Fragen der Presse als mit der eigentlichen Aktion. Das wohl kurioseste Ereignis in der Geschichte des luxemburgischen Handballs dauerte gerade einmal vier Sekunden. Hippert war dabei der Hauptdarsteller: Er führte für den HBD die Wiederholung des Freiwurfs gegen den HB Esch aus.

Bereits mehrere Minuten vor dem Anpfiff begab sich Hippert an die Neunmeterlinie auf der linken Feldseite und wartete ungeduldig. Um 20.32 Uhr bezog dann die Escher Mannschaft ihre Positionen. Hugo Figueira stellte sich ins Tor, an der Sechs-Meter-Linie bildeten Vitali, Keiser, Barkow und P. Kirsch den Block. Ihre Arme gingen nach oben, der Raum vor dem Tor wurde enger. In der Halle herrschte Spannung. Rund 300 Zuschauer waren gekommen, einzig wegen dieses einen Wurfs.

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