In aller Freundschaft
Warum das Basketball-Pokalfinale für Joëlle Scharlé und Diane Becker ganz besonders ist
Sporthalle „Fränkie Hansen“ in Ettelbrück: Mit Joëlle Scharlé und Diane Becker treffen sich zwei ehemalige Weggefährtinnen, die in den 1990er-Jahren und zur Jahrtausendwende den Damenbasketball mitgeprägt haben. Eine Retrospektive ihrer gemeinsamen Karriere als Basketballerinnen – aber auch mit dem Fokus auf ihre Söhne, die am Samstag im Finale der Coupe de Luxembourg aufeinandertreffen werden.
Diane Becker (l.) und Joëlle Scharlé mit den Trikots ihrer Söhne Noé und Eric, die am Samstag im Pokalfinale gegeneinander antreten werden Foto: Pierrot Feltgen
Joëlle Scharlé und Diane Becker besitzen zahlreiche Gemeinsamkeiten. Vor dem Basketball waren sie im Tennis aktiv, sie haben einige Zeit zusammen bei der Etzella Ettelbrück gespielt und Titel gewonnen. In der Nationalmannschaft standen sie ebenfalls gemeinsam auf dem Feld. Beide haben sich für einen Job im Unterrichtswesen entschieden – Scharlé als „Sportsprof“, Becker als Grundschullehrerin.
Auch wenn sie keinen regen Kontakt zueinander pflegen, begegnet man sich in den Sporthallen. „Basketball ist wie eine große Familie“, erklärt die sieben Jahre ältere Scharlé. „Diane ist meine Cousine und ich habe viele Schwestern. Ich treffe mich noch regelmäßig mit einem halben Dutzend Etzella-Spielerinnen zum Essen und zu gemeinsamen Ferien.“