Cyclocross-Landesmeisterschaft

Weisgerber sprintet zum Premierentitel bei den Masters

Das spannendste Rennen der diesjährigen Meisterschaft erlebten die Zuschauer gleich im Auftaktrennen der Masters. Nach einer Auseinandersetzung auf Biegen und Brechen konnte sich der Alzinger Pol Weisgerber im Sprint vor Tommy Arnoldy (CT Toproad Roeserbann) und Claude Wolter (CT Kayldall) durchsetzen. Bei den Débutant(e)s standen Yannis Elsen und Sarah Koenig, beide vom CT Atertdaul, auf dem höchsten Treppchen.

Pol Weisgerber jubelt strahlend über seinen Masters-Titelgewinn im Golfturnier

Pol Weisgerber jubelte über den Titel bei den Masters Foto: Editpress/Luis Mangorrinha

Viele Zuschauer hatten sich bereits um 11.00 Uhr an der gut einzusehenden Strecke eingefunden, um die erste Entscheidung des Tages mitzuerleben. Als Claude Wolter beim Start nicht in die Pedale kam, schienen die Titelträume des 42-Jährigen vorzeitig ausgeträumt. Mit einer Energieleistung sonders gleichen hatte der Mitfavorit aber seinen Rückstand von 27 Sekunden in der dritten von insgesamt sechs Runden wettgemacht. Das Trio, das die gesamte Saison über dominiert hatte, schenkte sich nichts, sodass die Entscheidung erst im Sprint fallen musste.

Pol Weisgerber bog als Erster auf die Zielgerade ein und konnte den mehrfachen Landesmeister Tommy Arnoldy um ein paar Radlängen distanzieren. Dieser war trotz des zweiten Platzes zufrieden mit seiner Vorstellung. „Es war eine schöne und bestens präparierte Strecke. Der Organisator hat sich viel Mühe gegeben. Hoffentlich war es nicht das letzte Mal, dass hier gefahren wird. Nach dem Start kam ich als Erster ins Gelände, zusammen mit Pol (Weisgerber). In der langen Abfahrt war ich meinen beiden Konkurrenten überlegen. Mitte des Rennens habe ich attackiert, konnte mich jedoch nicht entscheidend absetzen. Zum Schluss gab es einiges Gedränge um die beste Ausgangsposition. Leider war es Pol, der als Erster auf den Asphalt einbog. Ich bin zufrieden, da ich trotz meines höheren Alters mithalten konnte, und dabei nicht den Eindruck hatte, dass er stärker war als ich“, so der 42-jährige Arnoldy.

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