Basketball
Zwei-plus-zwei-Regelung knapp gewählt, Samy Picard wird nicht mehr kandidieren
Es ist durchaus eine große Überraschung – nicht unbedingt, dass bei der außerordentlichen Generalversammlung der FLBB der umstrittene Profi-Status abgeschafft wurde. Sondern vielmehr, dass sich die Vereine knapp für eine Variante entschieden haben, bei der nur noch zwei ausländische Spieler gleichzeitig auf dem Feld stehen dürfen. Für eine weitere Überraschung sorgte Präsident Samy Picard, der im September aus seinem Amt ausscheiden und keine neue Kandidatur mehr stellen wird.
Spieler wie der ehemalige Profi Billy McDaniel dürften die großen Verlierer der neuen Regelung sein Foto: Editpress/Gerry Schmit
Am Donnerstagabend stand bei der außerordentlichen Generalversammlung der FLBB eine richtungsweisende Wahl auf dem Programm. Denn erneut ging es um die Ausländerregelung, die seit Jahren viel diskutiert wird.
Vor zwei Jahren wurde der Profi-Status eingeführt. Dieser erlaubt es den Klubs der höchsten Ligen, neben zwei Profis auch zwei Non-Profi-Spieler einzusetzen, die nicht beim Verein sozialversichert sind. Die Regelung sollte Spielern, die hauptberuflich einer anderen Tätigkeit nachgehen, aber als Non-JICL eingestuft werden, die Möglichkeit geben, ihren Sport in Luxemburg auf höchstem Niveau auszuüben.