Luxemburg
Das Handwerk zwischen zaghafter Erholung und tiefen Strukturproblemen
Das Handwerk in Luxemburg sieht zum Ende des Jahres 2025 Signale einer leichten Erholung. Der Bausektor bleibt jedoch weiter unter Druck, und vor allem der Wohnungsneubaumarkt (VEFA) verharrt in der Krise.
Die Talsohle scheint durchschritten – aber von einer nachhaltigen Erholung sieht sich das Luxemburger Handwerk noch weit entfernt. Vor allem im Bauwesen bleibt die Lage schwierig. Foto: Christian Muller
Zum Ende des Jahres 2025 „bestätigt sich für das luxemburgische Handwerk die Tendenz zu einer zaghaften Erholung, die jedoch weiterhin fragil ist“, schreibt die Luxemburger Handwerkskammer in ihrem Konjunkturbericht zum letzten Quartal des Jahres.
Der Aktivitätsindikator des Sektors bleibt mit minus 8,2 Punkten im negativen Bereich, obwohl der Anteil der Unternehmen, die eine Verbesserung melden (11,4 Prozent), sich allmählich dem Anteil der Unternehmen annähert, die eine Verschlechterung melden (19,6 Prozent), so das Handwerk in einer Pressemitteilung.