Erstes Quartal 2026

Der Preisrückgang auf dem Luxemburger Wohnungsmarkt ist noch nicht vorbei

Nachdem die Wohnungspreise hierzulande zwei Jahre rückläufig waren, sind sie letztes Jahr, laut Statec, wieder leicht gestiegen. Die Zeit der rückläufigen Preise scheint jedoch noch nicht vorbei. Das geht aus neuen Zahlen der beiden Immobilienplattformen immotop.lu und athome.lu hervor.

Luxemburg Stadt mit Wohngebäuden, symbolisiert anhaltenden Mangel an Wohnraum und steigende Wohnungsmarkt-Spannungen

Der Mangel beim Wohnungsangebot wird auch weiterhin in Luxemburg nachhaltig für Spannungen sorgen Foto: Editpress-Archiv/Isabella Finzi

Anfang 2026 waren die Verkaufspreise im Luxemburger Wohnungsmarkt erneut leicht rückläufig: Laut dem Immobilienportal Immotop.lu lag der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Wohnungen in Luxemburg im ersten Quartal bei 8.177 Euro – das sind 2,3 Prozent weniger als ein Jahr zuvor und 1,8 Prozent weniger als in den drei Monaten zuvor.

Das Portal atHome.lu bestätigt diese Tendenz und spricht von einem erneuten Abgleiten unter die Marke von 8.000 Euro pro Quadratmeter bei bestehenden Appartment-Wohnungen sowie von einem Wiederunterschreiten der 6.000-Euro-Schwelle bei bestehenden Häusern. Besonders unter Druck stehe dabei weiterhin das Neubausegment. Die Preisbaisse bei Neubauwohnungen (VEFA) habe sich im ersten Quartal 2026 mit minus 3,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal fortgesetzt, so atHome.lu - der Quadratmeterpreis bleibe bei unter 10.000 Euro.

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