ArcelorMittal

Gewerkschaften fordern schnellstmögliche Einberufung einer Tripartite

Die Anspannung und Unsicherheit der Mitarbeiter von ArcelorMittal angesichts einer möglichen Verlagerung von Arbeitsplätzen nach Polen und Indien bleibt groß. Die Gewerkschaften OGBL und LCGB haben Premierminister Luc Frieden, der wohl bereits mit dem Geschäftsführer des Stahlherstellers über das Thema gesprochen hat, per Brief zur Einberufung einer Tripartite aufgefordert.

Offene Fragen und Unsicherheiten bei ArcelorMittal Luxemburg, Industrie und Stahlproduktion im Wandel

Bei ArcelorMittal in Luxemburg gibt es derzeit viele offene Fragen und nur wenig Antworten Foto: Editpress/Julien Garroy

„OGBL und LCGB fordern den Premierminister auf, dringend eine Tripartite im Sektor der Stahlindustrie einzuberufen“, teilten beide Gewerkschaften am Mittwoch in einer Pressemitteilung mit.

Der Hintergrund: Der Europäische Betriebsrat von ArcelorMittal wurde am 29. Januar 2026 von der Konzernspitze über eine Studie informiert, die zur Verlagerung von Jobs aus dem Verwaltungsbereich nach Indien und Polen führen könnte. Im Fokus der Analyse stehen 5.600 Arbeitsplätze in Europa, davon 1.150 in Luxemburg.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Baugenehmigungen

Luxemburg baut immer weniger und immer kleinere Wohnungen