Deutschland

Anschlag auf Berliner CSD: Innenminister Dobrindt spricht von islamistischem Terror

Nach dem Anschlag nahe dem CSD in Berlin ist ein 21-jähriger Tatverdächtiger viele Stunden auf der Flucht. Dann kommt die Nachricht, dass er bei einem Polizeieinsatz getötet wurde. Doch viele Fragen bleiben offen.

Die Amokfahrt endete an einem Baum: Die Polizei arbeitete am Sonntag noch am Tatort

Die Amokfahrt endete an einem Baum: Die Polizei arbeitete am Sonntag noch am Tatort Foto: AFP/Ralf Hirschberger

Eine Tote, 29 zum Teil schwer Verletzte und mindestens ein Täter auf der Flucht: Der Christopher Street Day (CSD) in Berlin ist am Wochenende Ziel eines Anschlags geworden. Am Samstagabend gegen 22 Uhr fuhr ein weißer Kleintransporter einige Hundert Meter vom Festivalgelände im Zentrum der Hauptstadt entfernt plötzlich in Menschengruppen hinein, bis er einen Baum rammte. Nach einem 21-jährigen polizeibekannten Tatverdächtigen mit Verbindungen zur islamistischen Szene wurde stundenlang gefahndet. Am Sonntagabend teilte die Senatsinnenverwaltung mit: Der Gesuchte sei bei einem Polizeieinsatz getötet worden.

Im politischen Berlin reagierten Vertreter des Staates, Regierungs- und Oppositionspolitiker mit Entsetzen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sprach von einem „Angriff auf unsere offene Gesellschaft, auf unsere Art zu leben und zusammenzuleben“.

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