Deutschland

Nach Rücktritt von Jens Spahn: Das schwierige Personal-Puzzle des Friedrich Merz

Nach Jens Spahns Rücktritt als Unionsfraktionschef suchen CDU und CSU fieberhaft nach einem Nachfolger. Die Namen Thorsten Frei und Alexander Dobrindt fallen am häufigsten – doch die Entscheidung birgt Sprengstoff.

Kanzleramtschef Thorsten Frei (l.) und der deutsche Innenminister Alexander Dobrindt stehen derzeit bei den Überlegungen zu den Personalrochaden besonders in der Diskussion

Kanzleramtschef Thorsten Frei (l.) und der deutsche Innenminister Alexander Dobrindt stehen derzeit bei den Überlegungen zu den Personalrochaden besonders in der Diskussion Foto: dpa-Bilder

Immerhin ein Termin steht. Am 29. Juli soll die Unionsfraktion in einer Sondersitzung über die Nachfolge des zurückgetretenen Fraktionschefs Jens Spahn abstimmen. Interimschef Alexander Hoffmann und Parlamentsgeschäftsführer Steffen Bilger haben die Abgeordneten per SMS zur Präsenzsitzung nach Berlin bestellt. Für etliche heißt das: Urlaub abbrechen, Rückreise organisieren, Fraktionskrise verwalten.

Denn auch am Montag sitzt der Schock in CDU und CSU tief. Dass es Jens Spahn binnen weniger Tage aus dem Amt reißen würde, hätten selbst in seiner eigenen Partei viele nicht für möglich gehalten. Irgendwie reiben sich alle die Augen.

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