MSC Euribia hing in Dubai fest

Päischtcroisière-Schiff passiert Straße von Hormus – Kreuzfahrt im Mai kann starten

Gestrandet in Dubai: Die „MSC Euribia“, mit der Tausende Luxemburger Ende Mai auf Päischtcroisière dampfen sollten, hat im Golf von Persien festgehangen. Am Samstag startete der Ozeanriese dann aber ein waghalsiges Manöver – und passierte die gefährliche Straße von Hormus.

MSC Euribia Containerschiff fährt mit umweltfreundlichem LNG-Antrieb auf offenem Meer

Die MSC Euribia fährt mit LNG Markus Scholz/dpa

Eine Luxemburger Tradition ist gerettet: Die „MSC Euribia“ hat am Samstag die Straße von Hormus passiert. Das meldet die Nachrichtenagentur dpa. Das Kreuzfahrtschiff der Schweizer Gesellschaft MSC hatte nach dem Ausbruch des Iran-Kriegs für sieben Wochen im Persischen Golf festgehangen. Die „Euribia“ ist für die Päischtcroisière Ende Mai vorgesehen.

Die Euribia fuhr laut dpa im Konvoi mit den TUI-Schiffen „Mein Schiff 4“ und „Mein Schiff 5“ aus dem Golf von Persien. „Die Durchfahrt erfolgte in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden“, hieß es.

Auf dem Weg nach Nordeuropa

Die TUI-Schiffe seien auf dem Weg Richtung Mittelmeer, teilte das Unternehmen in Hamburg mit. Weitere Details zum Routenverlauf und Zeitplan will die Reederei mitteilen, sobald diese verlässlich feststehen. Die „MSC Euribia“ schippert nach Angaben ihrer Gesellschaft direkt nach Nordeuropa. Eine erste Kreuzfahrt ab Kiel am 16. Mai werde wie geplant stattfinden. Laut Tageblatt-Informationen wird auch die Päischtcroisière wie geplant starten können. Dafür soll die „Euribia“ am 23. Mai in Kiel ablegen. Von dort aus geht es nach Kopenhagen in Dänemark und von da aus weiter in die norwegischen Fjorde.

Gestrandet in Dubai

Die „Euribia“ saß in Dubai fest, „Mein Schiff 4“ in Abu Dhabi und die „Mein Schiff 5“ in Doha. Nach der Evakuierung der Passagiere waren kleine Crews an Bord verblieben.

Nach Angaben des Schiffsdatendienstes MarineTraffic war das Kreuzfahrtschiff „Celestial Discovery“ – die ehemalige „Aida aura“ – am Freitag das erste, das seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar die Straße von Hormus durchquerte. Mehrere Kreuzfahrtschiffe waren unter anderem in verschiedenen Häfen gestrandet, nachdem die USA und Israel Ende Februar Angriffe aus den Iran starteten und der Iran einen Beschuss von Schiffen in der Meerenge androhten.

Straße von Hormus angeblich wieder zu

Die USA und der Iran hatten gerade erst die Öffnung der Straße von Hormus verkündet, doch machte ein Sprecher des Hauptquartiers der iranischen Streitkräfte dies laut Nachrichtenagentur Farsdies am Samstag wieder rückgängig. Der Iran gehe militärisch gegen Schiffe vor, hieß es. Als Grund nannte er die anhaltende Blockade iranischer Häfen durch die USA.

5 Kommentare
jean-pierre goelff 21.04.202617:23 Uhr

....und stellt euch vor,dieser riesengrosse Umweltsünder wäre nicht durchgekommen......da wâren bestimmt 3 Tage Staatstrauer fällig gewesen im Ländle!!

JJ 21.04.202608:53 Uhr

Sind diese langweiligen Seereisen überhaupt noch zulässig in Zeiten von Umweltschutz,Ernergieknappheit und...Lebensgefahr in Kriegsgebieten? Am Ende muss unser Xav wieder vor die Kamera und erklären was es gekostet hat um die "Abenteurer" aus dem Hexenkessel zu befreien.

Manfred Reinertz Barriera 20.04.202620:32 Uhr

Wird denn genug Treibstoff da sein für die Päischtcroiserie Ende Mai ???

Dalli antwortete am 20.04.202623:35 Uhr

Und zu welchem Preis?

Grober J-P. 20.04.202620:30 Uhr

Schade, schade. Hat es denn wenigstens genug Heizöl für kommenden Winter für uns mit an Bord. Diesel wird es ja nicht unbedingt verschenken.

John G. 20.04.202618:02 Uhr

Bleibt nur zu hoffen, dass bis dahin die 400 Tonnen Bio-Gas noch verfügbar sind, die der Luxemburger in den Pfingstferien mit Vergnügen durch die Schornsteine der „MSC Euribia“ befördert.

Grober J-P. antwortete am 21.04.202609:17 Uhr

Echt jetzt, fährt die EUSEBIA mit Bio-Gas? Oder müssen die Passagiere beim Gasen helfen?

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