Nach Ausschreitungen
Plünderung in Metz: Luxemburger Unternehmer zu Bewährungsstrafe verurteilt
Ein 25-jähriger Unternehmer aus Luxemburg hat sich bei Ausschreitungen in Metz an der Plünderung eines Modegeschäfts beteiligt. Das Gericht verurteilte ihn zu sechs Monaten Haft auf Bewährung und 1.200 Euro Geldstrafe.
Ein 25-jähriger Unternehmer aus Luxemburg wurde nach einer Plünderung in Metz zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt Symbolbild: picture alliance/dpa
Ein 25-jähriger Unternehmer aus Luxemburg ist wegen der Plünderung eines Modegeschäfts in Metz zu sechs Monaten Haft auf Bewährung und einer Geldstrafe von 1.200 Euro verurteilt worden. Wie L’Essentiel berichtet, hatte der Mann bei Ausschreitungen am Rande einer Demonstration am 17. Oktober Kleidung aus einer Sandro-Boutique gestohlen.
Der Unternehmer führt ein Bauunternehmen mit sechs Mitarbeitern. Er wurde am Samstagabend festgenommen, nachdem die Boutique in der rue des Clercs verwüstet und geplündert worden war.
Kleidung zum Weiterverkauf gestohlen
Nach Angaben von L’Essentiel hatte der 25-Jährige zunächst an der Demonstration teilgenommen und war anschließend in eine belebte Einkaufsstraße gelangt. Dort schloss er sich einer Gruppe an, die das Geschäft plünderte. Sein Anwalt erklärte gegenüber der Zeitung, sein Mandant habe zwei oder drei Kleidungsstücke mitgenommen. Diese habe er im Internet weiterverkaufen wollen.
Bei den Ausschreitungen in Metz wurden mehrere Geschäfte beschädigt und geplündert. Nach Angaben des Regionalsenders Moselle TV nahm die Polizei insgesamt 19 Menschen in Gewahrsam. Sechs Männer mussten sich am Montag in Schnellverfahren vor Gericht verantworten. (DJ)