Blaualgen-Warnung aufgelöst

Baden im Obersauersee und im Oberen Weiswampach-See wieder erlaubt

Die Belastung durch Cyanobakterien in den beiden Seen ist zurückgegangen. Nach den jüngsten Analysen sieht das Wasserwirtschaftsamt kein gesundheitliches Risiko mehr – die Badeverbote sind aufgehoben.

Die Blaualgen-Belastung im Obersauersee sowie im Oberen Weiswampachersee ist zurückgegangen – ab sofort ist das Baden wieder erlaubt

Die Blaualgen-Belastung im Obersauersee sowie im Oberen Weiswampachersee ist zurückgegangen – ab sofort ist das Baden wieder erlaubt Foto: Editpress/Alain Rischard

Das Wasserwirtschaftsamt hat die Warnung vor Cyanobakterien im Obersauersee und am Oberen See von Weiswampach aufgehoben. Die jüngsten Analysen hätten bestätigt, dass die Konzentration der von den sogenannten Blaualgen produzierten Giftstoffe wieder auf ein gesundheitlich unbedenkliches Niveau gesunken sei. Damit ist das Baden an den beiden Seen wieder erlaubt, teilt die Verwaltung am Donnerstag in einer Pressemitteilung mit.

In den vergangenen Wochen hatten sich die Cyanobakterien in den Gewässern stark vermehrt. Laut Wasserwirtschaftsamt haben die gesunkenen Temperaturen und die jüngsten Niederschläge inzwischen zu einem deutlichen Rückgang der Cyanobakterien geführt. Auch das Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) bestätigte bei seiner Überwachung, dass sich die Blaualgenblüten aufgelöst haben.

Die Überwachung der Cyanobakterien wird dennoch fortgesetzt. Der aktuelle Status der offiziellen Badestellen kann über die Internetseite des Wasserwirtschaftsamts abgerufen werden. (DJ)

1 Kommentare
domeinhorn 20.08.202614:56 Uhr

Die Blaualgen-Warnung am Obersauersee und am Oberen Weiswampach-See ist aufgehoben: Konzentrationen der Cyanobakterien-Toxine sind laut Wasserwirtschaftsamt wieder unbedenklich, kältere Temperaturen und Niederschläge haben die Blüten zurückgedrängt.

Das ist erfreulich für Badegäste, ändert aber nichts an der wiederkehrenden Dynamik. Cyanobakterien-Blüten sind in warmen Sommern mit nährstoffreichen Gewässern ein strukturelles Risiko, keine Ausnahme. Die Überwachung bleibt nötig – und die Ursachen (Nährstoffeinträge, Erwärmung) bleiben der eigentliche Hebel, nicht nur das Aufheben einzelner Verbote.

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